• Eine ältere weibliche Person und eine Ergotherapeutin arbeiten zusammen an einem Tisch.

Unsere ergotherapeutischen Methoden im Bereich Geriatrie (Altersmedizin)

Anwendungsbeispiele

  • nach Stürzen
  • Erkrankungen der Gelenke / des Bewegungsapparates
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • kognitive Störungen

Methoden, Maßnahmen und Ziele

Das Alltagstraining in der Ergotherapie – oft auch als ADL-Training (Activities of Daily Living) bezeichnet – konzentriert sich darauf, die Selbstständigkeit in allen Bereichen des täglichen Lebens zurückzugewinnen oder zu erhalten.

Geriatrie: Eine ältere Person geht mit einem Stock eine Treppe herunter.

Bewegungstherapie in der Ergotheraie nutzt gezielte körperliche Aktivitäten, Übungen und funktionelles Training, um die Handlungsfähigkeit im Alltag nach Verletzungen oder Erkrankungen wiederherzustellen. Sie kombiniert körperliche Leistungssteigerung mit der Förderung von Koordination und Feinmotorik, um Selbstständigkeit, Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.

Geriatrie: Eine ältere Person biegt mit beiden Händen die Enden eines dicken Gummistabs zusammen.

Hirnleistungstraining, neuropsychologisch orientiert:
Ziel ist die Wiederherstellung oder Kompensation kognitiver Fähigkeiten, um die Selbstständigkeit im Alltag zu sichern:

  • Kognition: Verbesserung von Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit und Ausdauer.
  • Exekutivfunktionen: Training von Handlungsplanung, Problemlösung und Abstraktionsvermögen.
  • Alltagstransfer: Erlernen von Kompensationsstrategien und Nutzung von Merkhilfen für die Lebensgestaltung.

Entspannungsverfahren, z. B. die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen werden in der Ergotherapie gezielt eingesetzt, um körperliche und seelische Anspannung zu reduzieren, das Wohlbefinden zu steigern und die Alltagsbewältigung zu verbessern.